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Blues & Groove

Das 12-Takt-Bluesschema zum Mitspielen: Boogie-Bass, Akkorde und Shuffle laufen, ihr improvisiert mit der Bluestonleiter – erst mit Riffs, dann im Wechsel von Ruf und Antwort, dann frei.

Lehrplan: Sachsen Kl. 9 (Improvisation und Komposition auf Basis eines Harmoniemodells: Bluesformel), Kl. 10 (Groove, Pattern, Riff, Bassline) · Bayern Jgst. 7 (Blues, Rock'n'Roll, Akkordsymbole)

Band:

Improvisieren mit der Bluestonleiter

Riff mitspielen:

Antippen oder Tasten A S D F G H J. Die Blue Note (der Ton zwischen Quarte und Quinte) klingt am besten als kurzer „Durchgang“.

Die Bluesformel

Ein Blues hat zwölf Takte und nur drei Akkorde: I – I – I – I | IV – IV – I – I | V – IV – I – V. In C sind das C7, F7 und G7 – Dur-Dreiklänge mit kleiner Septime. Der letzte Takt (V) heißt Turnaround: Er führt zurück zum Anfang.

Die Bluestonleiter in C: C – Es – F – Fis – G – B – C. Sie passt über alle drei Akkorde. Die „schrägen“ Töne Es, Fis und B sind die Blue Notes. Mit Boomwhackern braucht ihr dafür das Ergänzungsset (Es, Fis, B).

Stundenidee: 1. Schema mitzählen und den Akkordwechsel klatschen. 2. Gruppe „Bass“ spielt die Grundtöne C, F, G auf 1. 3. Ein Riff gemeinsam lernen. 4. Ruf & Antwort: Lehrkraft (oder das Riff) ruft, einzelne Kinder antworten mit zwei Takten aus der Bluestonleiter. 5. Eigene Riffs auf der Komponier-Werkstatt erfinden.