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Live-Arrangement

Vier Akkorde, eine ganze Band: Wählt eine Akkordfolge aus dem Pop, verteilt die Stimmen auf Bass, Klavier, Schlagzeug und Boomwhacker-Gruppen – der Plan unten zeigt, welche Röhre in welchem Takt spielt.

Lehrplan: Sachsen Kl. 5–10 (Live-Arrangements, Liedbegleitung mit Pattern), Kl. 8 (Popsongs, Musikproduktion), Kl. 9 (Original und Bearbeitung) · Bayern Jgst. 7 (Akkordsymbole zur Liedbegleitung)

Tipp: Teilt die Klasse nach dem Plan in Gruppen. Wer in einem Takt ein farbiges Feld hat, spielt auf 1 (und 3). Mit „Röhren: aus“ spielt nur noch die Klasse – die Band begleitet.

Warum klingen so viele Songs gleich?

Hunderte Hits beruhen auf denselben vier Akkorden: I – V – vi – IV (in C: C – G – Am – F). Dreht man die Reihenfolge, entsteht ein ganz anderes Gefühl: vi – IV – I – V klingt nachdenklicher, I – vi – IV – V nach 50er-Jahre-Rock'n'Roll, und IV – I – V – vi trägt gleich mehrere Hits von Taylor Swift. Und Pachelbels Kanon aus dem Barock benutzt eine Folge, die bis heute in Popsongs auftaucht.

Arrangieren heißt: entscheiden, wer wann was spielt. Bass legt das Fundament (Grundton), das Klavier füllt die Harmonie, das Schlagzeug gibt den Groove – und die Melodie darf nur „zwischen“ den anderen Stimmen glänzen. Eigene Melodien zur Akkordfolge erfindet ihr auf der interaktiven Tafel.

Liederbeispiele zu I – V – vi – IV und den umgestellten Folgen nach der englischen Wikipedia, Artikel „I–V–vi–IV progression“. Genannt werden nur Titel und Interpret. Auf dieser Seite erklingt nur die Akkordfolge.